Auf Minijob-Basis 512 EUR netto bekommen geht nicht? Von wegen!

Aber Moment! Ein „Minijob“ steht doch synonym für einen „450 EUR-Job“. Wie passt das denn mit 512 EUR netto zusammen? 

Möglich machen es die Regelungen der Minijob-Zentrale in Bezug auf die anzusetzenden Entgeltarten, welche der 450 Euro-Verdienstgrenze unterliegen. Sie gelten in Verbindung mit der zur Anwendung kommenden „Sozialversicherungsentgeltverordnung – SvEV“.

Und so löst sich der vermeintliche Widerspruch auf: steuerfreie, zusätzliche Einnahmen zählen nicht zum regelmäßigen Verdienst, welcher bei der Ermittlung der Minijob-Verdienstgrenze anzusetzen ist. Fließen solche steuerfreien, zusätzlichen Einnahmen, so kann ein höherer Betrag als 450 EUR netto pro Monat vereinnahmt werden. Fündig werdet ihr hierzu u. a. im §1 SvEV und natürlich auf der Internetseite der Minijob-Zentrale.

Unser Praxisbeispiel:

Unter Anwendung der vorgenannten gesetzlichen Grundlagen kann sich eine Pflegefachkraft im Minijob z. B. bei 3 Diensten im Monat, wovon 2 auf einen Sonntag fallen, über insgesamt 512 EUR „brutto wie netto“ als Gutschrift auf ihrem Konto freuen.

Je nach Qualifikation und weiteren, individuellen Voraussetzungen kann es auch mehr oder weniger sein. Interesse an einem persönlichen Minijob-Angebot?

BEWIRB DICH JETZT!

Eure Nurse at work 4U
Ina Rensch und Jens Grützner